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  • Democh sitzt am Tisch im Veranstaltungsraum und schaut nach vorn zum Sprecher
    Claudia Democh bei der Regionalkonferenz „Barrierefreie Kommunikation im digitalen Zeitalter“
  • Teambild mit MP und LTP im Foyer des Landtags am Stand der Bürgerbeauftragten
    Beim Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag stellten sich die neue Bürgerbeauftragte und ihr Team den Fragen der Bürger. Foto: Jakob Schröter
  • Gruppenbild der Teilnehmer
    Tagung der kommunalen Bürgerbeauftragten Thüringens in Erfurt
  • Türschloss mit Schlüssel und Anhänger

    Türöffnung durch Feuerwehr – wer haftet für die Folgen?

    Foto: Margot Kessler/pixelio.de
  • Teilstück einer metallenen Wasserleitung mit Abfluss und Hahn

    Trinkwasserleitungen aus Blei - gefährlich und inzwischen auch verboten!

    Foto: Günter Havlena/pixelio.de
  • Dokument mit einem Stift darauf

    Ihr Anliegen in guten Händen

    Sie können sich jederzeit schriftlich oder mündlich an die Bürgerbeauftragte wenden. Nutzen Sie auch unser Onlineformular auf dieser Webseite.

Tagung der kommunalen Bürgerbeauftragten Thüringens in Erfurt

Am 26.8.2026 lud die Bürgerbeauftragte Claudia Democh zur jährlich stattfindenden Tagung der regionalen bzw. kommunalen Bürgerbeauftragten Thüringens nach Erfurt ein. Auch wenn es nicht in jeder Thüringer Kommune Bürgerbeauftragte im eigentlichen Sinn gibt, haben einige Verwaltungen doch auch besondere Ansprechpartner, an die sich Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit der Verwaltung wenden können. 

Der diesjährige Austausch mit den kommunalen Ansprechpartnern diente zunächst der Vorstellung der neuen Bürgerbeauftragten und einem gegenseitigen Kennenlernen. Thematisch stand das 25. Jubiläum der Institution der Thüringer Bürgerbeauftragten im Fokus. In einem Impulsvortrag gab Claudia Democh einen Einblick in Geschichte und Entwicklung dieser Ombudsstelle in Deutschland. Sie erläuterte deren rechtliche Ausgestaltung in den Bundesländern, wo sich Zuständigkeit, Aufgaben und Befugnisse der Bürgerbeauftragten teilweise deutlich voneinander unterscheiden, und schilderte auch den föderalen Variantenreichtum bei der Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen Petitionsausschuss und Bürgerbeauftragter. 

Im Anschluss berichteten die Teilnehmer von ihren Erfahrungen in den jeweiligen Kommunen bei der Bearbeitung von Bürgeranliegen. Hier wurde deutlich, dass sich Städte und Gemeinden aktuell vielfältigen Herausforderungen stellen müssen: Personalmangel, die Erreichbarkeit für die Bürger, Digitalisierung und der Umgang mit Fehlern. Angeregt wurde unter anderem, den Verwaltungsnachwuchs noch besser auf den direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern vorzubereiten und eine offene Fehlerkultur zu entwickeln.

Auch die Folgen der Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz wurden diskutiert. Zwar bieten neue Technologien große Chancen, doch aus Sicht der Teilnehmenden geht die Umsetzung vielfach noch zu langsam voran. Statt einzelner Insellösungen brauche es stärker abgestimmte und übertragbare digitale Angebote.

Zugleich wurde deutlich, dass auch die Bürgerinnen und Bürger nach den zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre vielfach erschöpft und ungeduldiger sind. Umso wichtiger sei ein verständnisvoller und respektvoller Umgang auf beiden Seiten.

Der Austausch zeigte: Um verlässliche und gute Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger zu sein, braucht es nicht nur engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch gute Rahmenbedingungen und funktionierende Strukturen. 

Claudia Democh: „In den Kommunen läuft vieles sehr gut. Die Verwaltungen bemühen sich, bürgernah und offen zu handeln und haben häufig dafür auch direkte Ansprechpersonen. Leider wirken sich die bestehenden strukturellen Mängel aber auch auf die Arbeit der Verwaltung aus. Hier ist die Politik gefragt, Verbesserungen voranzutreiben.“

Gruppenfoto der Teilnehmer im Flur des Landtaggebäudes vor Gemälden an der Wand
Claudia Democh, 3.v.l., kommunale Bürgerbeauftragte und das Team der Bürgerbeauftragten, Foto: Mario Hochhaus

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